Plastik ist der neue Atommüll.

Plastik, ein Material, mit dem wir aufgewachsen sind, mit dem wir als Kinder gespielt haben, aus dem unsere Kleidung besteht, unsere Einrichtung, unser Leben. Jahrelang haben wir uns nichts dabei gedacht, wenn wir eine Plastikflasche gekauft, ausgetrunken und anschließend weggeschmissen haben. Tagtäglich haben wir unser Obst in kleine Plastiksackerl gepackt, abgewogen und so fest zugeknotet, das wir sie zu Hause nur mehr aufreißen und anschließend wegschmeißen konnten. In Plastik eingeschweißte Gurken waren total okay. Doch jetzt ist Schluss damit.

Plastik ist überall

Zu spät für einen Weckruf? Die Horrorstories rund um den Kunststoff nehmen zu. Tiere, die elendig zu Grunde gehen, Meere, in denen sich mehr Plastik als Lebewesen befinden, ist denn ein Leben ohne Plastik überhaupt noch möglich? Können wir auf etwas verzichten, das uns jahrelang als selbstverständlich erschienen ist? Und ist es tatsächlich eine Bedrohung oder wird Trump uns nächste Woche verkünden, dass Plastik überhaupt nicht existiert und nur eine Erfindung von China ist? (Fun Fact: Deutschland war’s. Angeblich wurde im Bundesland Hessen das erste Plastiksackerl hergestellt.)

#plasticfreejuly

Einige Antworten auf die Fragen versucht der Plastic Free July indirekt zu beantworten. Die Plattform ruft dazu auf, den gesamten Juli auf Einwegplastik zu verzichten. Der Hintergedanke ist, dass wir unseren Plastikkonsum drastisch reduzieren, besser recyceln und so der Umwelt etwas Gutes tun. Unter den Hashtags #plasticfreejuly und #chosetorefuse werden die kleinen und großen Erfolge des plastikfreien Lebens geteilt – ein globales Mouvement ist am entstehen und wachsen.

Wieso verzichtest du nicht?

Ein Monat lang werde ich also ganz drastisch versuchen, auf sämtliches Einwegplastik zu verzichten. Wie es mir ergeht, ob es überhaupt möglich ist und welche bahnbrechende Erkenntnisse ich aus meinem Plastikverzicht ziehe, teile ich euch in versucht regelmäßigen Abständen mit.

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