Alex oder mein Leben in Kurzgeschichten VII | Das letzte Kapitel

Plötzlich spüre ich auf meinem Rücken eine Hand. Ganz zögerlich drückt sie mich an den dazugehörigen Körper, an den Körper der Alex gehört. Anscheinend hat Alex bemerkt, dass ich ein klein wenig Angst habe – das ist auch, um ganz ehrlich zu sein, nicht zu übersehen. Bei Gewitter stelle ich mich an wie ein Rehkitz auf einer Treibjagd.

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Alex oder mein Leben in Kurzgeschichten VI

Alex stand auf einem Ding, das man mit viel als Fantasie Bühne bezeichnen kann. Alex spielt Gitarre – in mehreren Bands. Es macht mich stutzig, dass Alex mit 19 Jahren schon so viel Erfolg hat, so viel erlebt hat. Manchmal frage ich mich, ob das Leben einem noch etwas zu bieten hat, wenn man zu früh alles gesehen hat.

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Alex oder mein Leben in Kurzgeschichten V

Einmal haben wir uns zum Brunch getroffen. Es war komisch. Wir wussten nicht wirklich, worüber wir reden sollen. Auf einmal hatten wir keine Gesprächsthemen und die unangenehme Stille hat uns öfter als einmal eingeholt.

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Alex oder mein Leben in Kurzgeschichten IV

Alex und ich haben uns übers Internet kennen gelernt. Heutzutage keine Seltenheit mehr, damals war das schon noch etwas, was eher in die Richtung „Alarmglocken läuten“ gegangen ist. Wobei es nicht so schlimm war. Ein gemeinsamer Freund hat uns einer kleinen Facebookgruppe hinzugefügt.

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Alex oder mein Leben in Kurzgeschichten III

Warte wie so oft auf Alex. Es fühlt sich an wie ein Déjà-vu. Wie etwas, was sich wie ein roter Faden, wie ein Leitmotiv durch mein Leben zieht. Mein Warten auf Alex. Andere warten auf Godot, ich warte auf Alex.

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Alex oder mein Leben in Kurzgeschichten II

Generell scheint alles hier ein bisschen an Wichtigkeit und Wertigkeit zu verlieren. Das Leben hier ist viel langsamer, gemütlicher, um nicht zu sagen einfacher. Es ist, als würden die Uhren auf Hawaii anders ticken, als würde sich jeder auf sich selber fokussieren, ohne dabei egoistisch zu sein. Carpe Diem oder Aloha wie man hier sagt. Es ist nicht nur ein Wort, sondern ein Lifestyle.

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Repost: Über Umgang mit dem Schmerz nach einer Fehlgeburt

Das ist schwer. Sehr schwer. Nach einem Tod allein gelassen zu werden ist schwer. Vielleicht sogar noch das Gefühl zu haben eine Verliererin zu sein, sich selbst Schuld zu geben und nach Gründen zu suchen, auch das ist schwer. Und das manifestiert den Schmerz im Körper.

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Repost: Am Abend danach – meine zweite Fehlgeburt

Ziemlich genau acht Monate ist es her, dass ich meine erste „kleine Geburt“ hatte, dass ich ein winziges totes Baby geboren habe. Heute, acht Monate später stehe ich an dem gleichen Punkt wie vor acht Monaten…

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Repost: Warum sterben Kinder?

Nach meiner ersten Fehlgeburt wurde ich gefragt: glaubst du es war der Stress? Glaubst du es war die Erkältung, die du zu der Zeit hattest? Hast du schonmal darüber nachgedacht, dass es vielleicht an deiner veganen Ernährung liegen könnte?

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Alex oder mein Leben in Kurzgeschichten I

Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als ich Alex das erste Mal gesehen habe. Die strahlenden, himmelblauen Augen und der fast schon stechende, schmerzende Blick hat sich mir ins Gedächtnis gebrannt wie ein Mahnmal. Blau. Eine Farbe, die man eigentlich mit Weite und Freiheit verbinden. Mit Wasser, Meer, Himmel. Vielleicht sogar mit Sommer und Urlaub. Mit Glück und glücklich sein.

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Jännerdepression

Draußen ist es grau in grau. Das weiß ich auch trotz der geschlossenen Vorhänge. Wien im Jänner ist immer eine graue Einheitsnebelsuppe.

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Wie alles begann oder: Das GLOBAL 2000 Umweltkulturpraktikum

Ich wollte mehr über Umweltschutz, Atomkraft, Natur im Allgemeinen, FairFashion, Umweltverschmutzung etc. lernen. Tausende Bücher oder Artikel lesen kam für mich nur bedingt in Frage. Ich wollte einfach mehr. Mehr wissen, mehr machen und vor allem mehr aktiv sein.

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Wer schön sein will, muss leiden?

Wer schön sein will, muss leiden. Wir alle haben den Spruch wohl schon einmal gesagt. Ich habe lang über diesen Satz nachgedacht, weil er mich wahnsinnig aufgeregt hat. Wir verwenden ihn so inflationär, dass er beiläufig geworden ist – fast so als würde man sagen „Ich kaufe noch schnell einen Liter Milch im Supermarkt“ (Was man natürlich auch nicht machen sollte #vegan).

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Sommerfrische Fail

Jeder braucht mal eine Auszeit. Selbst ich. Und was eignet sich da besser, als ein Ausflug aufs Land? Mit Land meine ich im diesem Fall Innsbruck. Schneller als ein Pfitschipfeil, habe ich mir ein Bus-Ticket in die tirolerische Hauptstadt gekauft und saß letzten Freitag gespannt wie ein Kleinkind zu Weihnachten im Fernbus Richtung Berge. Schon bei der […]

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