Nepal – Foodporn

Nach mehr als einem Monat Reis und Linsen hat man irgendwann die Schnauze voll. Dass man in Nepal nicht des Genusses wegen isst, sondern einfach nur um nicht zu verhungern/ satt zu sein, ist für verwöhnte europäische Gaumen dann doch weniger nachvollziehbar. Daher hier einige Ersatzlösungen:

Fire and Ice

Fire and Ice ist DIE Adresse wenn es um Pizza, Nudeln und Co. geht. Die Alkoholpreise sind gesalzen – die Speisen eher weniger. Auch geht einem das ständige Gedüdel aus den Lautsprechern irgendwann auf die Nerven, aber sobald man seine Pizza, den Salat und ein gutes Glas italienischen Wein vor sich hat, sieht man über all das gerne hinweg und auf einmal ist auch die kitschige Einrichtung richtig lieb. Wie beim echten Italiener eben!

Pumpernickel Bakery

Der Feldforschungshimmel für alle Soziologiestudenten, denn hier versammeln sich nicht nur in der Zeit stehengebliebene Hipster-Hippies, kleine Omis in tibetischer Tracht, Amerikaner in Tank-Tops sondern eben auch Familien mit Kindern oder “ganz normale Touristen” (falls es so etwas überhaupt gibt). In der Pumpernickel Bakery bekommt man meiner Meinung nach den besten Kaffee und kann sich an einer beachtlichen Auswahl an Mehlspeisen satt essen. Es gibt sowohl gratis Wlan als auch einen kleinen Garten. Einziges Manko: die Toiletten sind meistens “out-of-order”.

New Orleans Café

Wer das Café Neko in Wien kennen und lieben gelernt hat, wird sich im New Orleans Café wie zu Hause fühlen. Der Kaffee ist nicht so empfehlenswert und auch das angeblich beste Croissant der Stadt ist eher mittelmäßig, das Essen der anderen Gäste sah gut aus ich hab’s aber nicht probiert. Macht auch nichts, denn im NOC gibt’s gerade Katzennachwuchs: so viel Flausch ist nicht zu fassen!

1905 Restaurant Organic Famer’s Market

Für alle Selbstversorger gibt es immer Samstags von 9-12 Uhr den Organic Famer’s Market in der Nähe von Thamel. Hier findet man ALLES was das Herz begehrt: Gemüse, Humus, Käse, Fisch, Cupcakes, selbstgemachte Snikers, Schals, Ohrringe, Taschen, Hundebabies (JA! Hundebabies!), Kaffee, Crepes, ich könnte für immer weiter [- vielleicht widme ich diesem Ort der kulinarischen Gelüste einen eigenen Blogeintrag].

Straßenverkäufer

Straßenverkäufer sind meine Freunde! Nach dem ich herausgefunden habe, dass man für 2 Stücke Melone, 3 Stücke Ananas und 2 Stücke Papaya umgerechnet nur 1,30€ zahlt, bin ich jeden Morgen und Nachmittag Stammgast. Wer braucht schon Reis, wenn man auch frisches Obst haben kann?

(Dieser Text erschien ursprünglich 2015 auf meinem ersten Blog.)

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