10 Fun Facts über Nepal, die man erst glaubt, wenn man wirklich dort war.

1. Magen und Bus sind niemals voll
“Bitte nur wenig”, “Ich bin schon satt” oder noch schlimmer: “Ich habe keinen Hunger” sind für Nepalesen Fremdwörter.
Das selbe wie fürs Essen, gilt auch für nepalesische Buse (= Toyota Mini Van, bemalt in den buntesten Farben). Auch hier lautet die Devise: Es gibt nie zu viel, nur zu wenig.

2. Wenn nichts mehr geht, hat immer noch eine Ziege Platz
Und wenn man denkt, dass der Bus wirklich voll ist, steht auf einmal eine Ziege auf dem Dach. Meistens neben Autoreifen, Rucksäcken oder Möbelstücken.

3. Fahren oder Überfahren werden
Das ist wohl die wichtigste und offensichtlich auch einzige Regel im nepalesischen Straßenverkehr. Wenn du nicht fährst, fährt wer anderer.

4. Was bei uns die Skater sind, sind hier die Busboys
Wenn du eigentlich viel zu cool und lässig für die Welt bist, bist du in Europa meistens ein Skater oder die Hipsterversion mit Longboard. Hier bist du ein Busboy (=die sind dafür zuständig, Leute zu informieren wohin der Bus fährt und verkaufen die “Fahrscheine”.)

5. Sommertrend 2015: Man trägt jetzt Playboy
Egal ob auf dem Auto, Moped, Gewand oder als Accessoire. Der Playboybunny ist überall zu sehen. Wer was auf sich hält, sollte diesem Trend folgen.

6. Wer hat an der Uhr gedreht?
In Nepal ticken die Uhren anders: hier sollte man es nie Eilig haben – Zeit für einen Black Tea oder ein bisschen Dal Bhat ist immer.

7. Der Onkel eines Freundes eines Cousins meines Bekannten
Jeder kennt hier irgendwen, der dir genau das, was du brauchst zu einem tollen Preis verkaufen kann.

8. Kennst du einen, kennst du sie alle 
(vgl. auch Punkt 7) Du willst gut Essen gehen, eine Rafting-Tour machen, den Mt. Everest besteigen, in einem schönen Hotel übernachten oder einfach nur mit dem Taxi zum Flughafen fahren? – Kein Problem, frag einfach deinen Guide, ich bin sicher, dass er irgendwo einen Bruder/Onkel/Schwager/Neffen/guten Freund hat, der dir helfen kann.

9. “You are just a phone call away” (- Forever the Sickest Kids)
Wer dachte, dass wir in Europa ständig am Handy sind, war eindeutig noch nie in Nepal. Es würde mich nicht wundern, wenn sogar während einer OP telefoniert werden würde.

10. Minimalism at it’s best
Ein 500 Liter Kanister Wasser, ein Gartenschlauch, ein Stück Seife: mehr braucht man nicht um Teller, Gemüse, Gewand, sich selbst oder Kinder zu waschen. Geschirrspüler, Waschbecken, Waschmaschinen, Badewannen oder Duschen werden eindeutig überbewertet.

(Dieser Text erschien ursprünglich 2015 auf meinem ersten Blog.)

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