Blog-Reihe: Sechs Blogger*innen, sechs Fragen – Kim von Kimgoesöko

Bei der neuen Blog-Reihe „Sechs Blogger*innen, sechs Fragen“ geht es darum, die Diversität im Fair Fashion Blogger*innen Sektor auf zu zeigen. Es gibt sie nämlich zu Hauf, die Blogger*innen, die sich mit nachhaltiger Mode beschäftigen. Jede*r tut es anders, jede*r auf seine Weise. Und das ist gut so.

Heute stelle ich euch Kim vom Blog kimgoesöko vor.

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich war 2015 mit meinem eigenen Konsum sehr unzufrieden. Besonders Kleidung. Da habe ich ziemlich kritisch überlegt, wie kapitalistisch die Modeindustrie eigentlich ist, mit ihren Trends und Schnapper-Preisen. Und somit habe ich entschieden, ein Jahr Fast Fashion zu fasten und das auf einem Blog zu dokumentieren. Und tadaaa, so fing das alles an.

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© Instagram / kimgoesoeko

Wie bist du zu dem Thema „Nachhaltigkeit“ und „FairFashion“ gekommen?

Nachhaltigkeit war mir vorher schon wichtig. Zwar war das eher unterbewusst, aber es war da. Kein Fleisch, weniger Plastik und eine gesunde und ausgewogene Lebensweise. Second Hand war sowieso schon immer in meinem Kleiderschrank, aber Fair Fashion ist dann erst durch das Selbstexperiment dazu gekommen. Am Anfang war es ein wenig schwer, schöne Labels zu finden die nicht öko aussehen. Nun gibt es jedoch genügend auf dem Markt, dass man eine tolle Auswahl hat. Aber trotzdem bin ich immer noch Vintage und Second Hand Lover…

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© Instagram / kimgoesoeko

Seit wann beschäftigst du dich mit Fair Fashion?

Fair Fashion seit 2015. Da habe ich angefangen mich einzulesen und ein wenig besser zu verstehen, was es damit auf sich hat. Siegel, Zertifikate, Textilien von denen ich noch nie gehört habe… Und gerade auch das eBook von uns Blogger, wardroberevolution, ist ziemlich genial, um den Einstieg zu erleichtern.

Was ist dein Lieblings-Teil und was ist die Geschichte dahinter?

Ich bin gegenüber Slow Fashion immer noch kritisch. Wieso neue Kleidung produzieren, wenn es genügend gibt? Vintage hat für mich eine ebenso gute Qualitätsmerkmale wie neu produzierte Fair Fashion. Jedoch habe ich mich dieses Jahr auf der Berlin Fashion Week ein wenig in KOKO World verguckt. Die einzelnen Teile sind der Wahnsinn. Daher trage ich mein gelbfarbenes Safari Kleid diesen Sommer ziemlich viel. Aber auch die Teile von SaniKai aus der Schweiz sind wunderfein!

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© Instagram / kimgoesoeko

Was ist deine Lieblings Fair Fashion Marke?

Momentan besteht mein Kleiderschrank zu 85% aus gebrauchter Kleidung. Da kommt der Großteil von VinoKilo. Wenn ich aber etwas neu kaufen müsste, würde ich super gerne in Noumenon aus den Niederlande, Reformation aus Amerika oder die Skandinavier mit Filippa K investieren. Momentan haucht es mich sehr minimalistisch an. Einfarbige Teile, klare Schnitte und wenig Deko. Das machen die 3 ganz fein.

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© Instagram / kimgoesoeko

Was ist dein Tipp für alle, die ebenfalls damit beginnen wollen, auf Fair Fashion umzusteigen?

Beginne mit Second Hand und Vintage. Das sind die kleinen Eye-Catcher, die man sich im Kleiderschrank gönnen kann. Mit dem gesparten Geld kannst du super in langlebige Basics investieren, die schlichter sind als das karrierte funky Vintageteil. Und informiere dich, welche Gütesiegel und Versprechen das Label hat. Wie gesagt, da hilft wardroberevolution ziemlich gut. Da gibt es gaanz ganz viele Tipps, selbst für Fortgeschrittene 🙂

Mehr tolle Fotos und Beiträge von Kim gibt es auf Instagram und hier.

 

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