Blog-Reihe: Sechs Blogger*innen, sechs Fragen – Rosa von Conscious Lifestyle of Mine

Bei der neuen Blog-Reihe „Sechs Blogger*innen, sechs Fragen“ geht es darum, die Diversität im Fair Fashion Blogger*innen Sektor auf zu zeigen. Es gibt sie nämlich zu Hauf, die Blogger*innen, die sich mit nachhaltiger Mode beschäftigen. Jede*r tut es anders, jede*r auf seine Weise. Und das ist gut so.

Heute stelle ich euch Rosa vom Blog Conscious Lifestyle of Mine vor.

Liebe Rosa, bitte stell dich doch selber kurz vor:

Ich bin 29 Jahre alt, wohne seit 7 Jahren im schönen Leipzig, zusammen mit meinem Mann und meiner 2-jährigen Tochter. Ich blogge seit 2013, aber erst seit 2016 „offiziell“, also so dass ich darüber rede und mich als „Bloggerin“ sehe. Neben meinem Blog führe zusammen mit meinem Mann ein kleines Unternehmen. Ich interessiere mich besonders für gesunde, pflanzliche Ernährung, faire Mode und Naturkosmetik. Außerdem für meinen Garten, Yoga und alternative Lebensgestaltung 🙂

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© Instagram / conscious_lifestyle_of_mine

Wie bist du zum bloggen gekommen?

Ich habe damals nach einem Weg gesucht, die Seiten von mir auszuleben, die ich im realen Leben nicht richtig ausleben konnte. Ich war an der Uni; nur mit anderen Akademikern unterwegs und habe mich in der Freizeit hauptsächlich mit internationaler Politik, Kulturwissenschaften und Philosophie beschäftigt. Das „Mädchen in mir“ kam da zu kurz und so habe ich angefangen über Mode und Kosmetik zu bloggen, um im anonymen Internet ein bisschen Mädchen sein zu dürfen.

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© Instagram / conscious_lifestyle_of_mine

Wie bist du zu dem Thema „Nachhaltigkeit“ und „FairFashion“ gekommen?

Nachdem ich lange ganz allgemein über Outfits und Zeugs gebloggt habe, kam ich an den Punkt, wo ich meinen Blog langweilig und nichtssagend fand. Ich habe mich in meinem Blog auch nicht mehr wiedererkannt und habe mich dafür geschämt, Kleidung von Labels wie Sheinside zu posten, nur um möglichst viel gratis Teile zugeschickt zu bekommen. Da ich zu dem Zeitpunkt schon nur noch Bio-Essen aß und nur Naturkosmetik verwendete, war es naheliegend, dass der nächste Schritt richtig Bio-Mode gehen musste. Und so habe ich mich von einem Tag auf den anderen entschlossen nur noch fair oder second hand zu kaufen und auch meinen Blog entsprechend auszurichten. Das ging einher mit einem Re-Launch meines Blogs und meines offiziellen „Blogger Come Outs“. Erst ab da konnte ich richtig zu meinem Blog stehen, habe andere Blogger getroffen etc.

Nachhaltigkeit war schon immer irgendwie Thema in meinem Leben, aber hat sich Step by Step immer weiter entwickelt. Erst war es Naturkosmetik, dann Öko-Reinigungsmittel, dann war es das Bio-Essen, dann faire Kleidung und schließlich das ganze Thema Plastikfrei Leben.

Seit wann beschäftigst du dich mit Fair Fashion? 

Seit Anfang 2016 intensiv. Ich habe allerdings auch schon als Kind nur Ökomode getragen und kenne daher Labels wie Hess Natur oder Maas Natur schon seit meiner Geburt.

Was ist dein Lieblings-Teil und was ist die Geschichte dahinter?

Oh, schöne Frage! Ich habe eine Hess Natur Bluse von meiner Mutter, die ist schon über 30 Jahre alt. Die trage ich sehr gern, auch wegen der Geschichte dahinter. Das Teil, dass ich am häufigsten trage ich wohl eine second hand Highwaist Jeans, die ich mit einer Freundin gegen einer meiner Blusen getauscht habe (ich liebe Tausch-Partys). Und wenn es zu den Accessoires kommt, dann auf jeden Fall mein rosa Matt and Nat Rucksack, den mir eine Freundin als absolute Überraschung geschickt hat. Da klingelt der Postmann und plötzlich halte ich meinen Traum-Rucksack in der Hand (der zu dem Zeitpunkt in der Farbe nicht mehr erhältlich war!).

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© Instagram / conscious_lifestyle_of_mine

Was ist deine Lieblings Fair Fashion Marke?

Ich habe sehr viel von Hess Natur, bin aber zur Zeit immer mehr von Upcycling Labels fasziniert. Da ist zur Zeit SHIO mein Lieblingslabel.

Was ist dein Tipp für alle, die ebenfalls damit beginnen wollen, auf Fair Fashion umzusteigen? 

Falls ihr in der Nähe von Berlin wohnt oder sowieso mal dort hin wolltet, dann nehmt euch einen Tag Zeit und spaziert durch die Fair Fashion Shops in Neukölln; redet mit den Designern, lernt die Menschen kennen, die die Kleidung machen und schaut euch einfach die verschiedenen Labels an. Lasst euch erklären, was ein Zero Waste Schnitt ist, wie Upcycling funktioniert, was regionale Mode ist, wie man mit Pflanzenfarben Stoff selbst färben kann… nach so einem Tag will man nie wieder die anonyme Ausbeuter-Mode von H&M und co tragen. Weil dann plötzlich ein Rock nicht einfach ein Rock ist, sondern eine ganze Geschichte, ein Mensch dahinter.

Wem das zu viel Aufwand ist; fangt bei großen Labels wie Hess Natur oder Armed Angels an. Da gibt es eine große Auswahl und es ist für jeden was dabei. Im Sale kann man da auch zu sehr moderaten Preisen einkaufen.

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© Instagram / conscious_lifestyle_of_mine
Mehr tolle Fotos und Beiträge von Rosa gibt es auf Instagram und hier.

 

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