7 leichte schritte in richtung less waste

zero waste ist das, was früher mal vegan war. wenn du cool bist, bist du nicht mehr unbedingt veganer, aber auf jeden fall penetranter müllvermeider.

so hat mir ein bekannter auf den kommentar, dass ich den zero waste gedanken gut finde, geantwortet. für viele mag es eine mode erscheinung sein, aber die grundidee gibt es schon viel viel länger. natürlich bin auch ich erst auf den grundsatz von zero waste gekommen, nach dem er wie kleine schwammerl aus dem waldboden geschossen kam – auf sämtlichen sozialen netzwerken gab es keinen ausweg mehr. also ja, auch ich bin, was das betrifft, mainstream und ein mitläufer und einfach auf den zug aufgesprungen. ich wünschte, ich hätte es erfunden, habe ich aber nicht. aber ich finde die idee gut und möchte sie auch in meinen alltag einbauen (und verbreiten).
und ganz ehrlich: besser zero waste wird mainstream als atomkraft, oder frauenhass, oder die klimaerwärmung zu leugnen.

wie auch immer: ich hab mir überlegt euch bei meinen noch so kleinen mini babyschritten über alles zu informieren. ich finde es nämlich wichtig, dass man/ihr seht, dass es nicht von heute auf morgen klappt. zero waste ist bei mir unmöglich, aber less waste muss drinnen sein. und es gibt wirklich leicht dinge, die man ohne große umstände vermeiden kann und mit denen man schon viel dazu beiträgt (die meisten davon alt bekannt, aber man kann es nicht oft genug sagen):

  1. stoffsackerl statt plastiksackerl
    ich habe mir ja über die zeit eine beachtliche sammlung an stoffsackerln zugelegt, mittlerweile versuche ich auch die zu vermeiden, weil das was ich da betreibe ist auch nicht mehr nachhaltig. auf jeden fall hab ich in einer tasche ein stoffsackerl für alle fälle einstecken. übrigens werden pro jahr in österreich 7.000 TONNEN plastiksackerl verbraucht (den ganzen artikel dazu findet ihr hier).

     

  2. mehrwegtrinkflasche statt einwegflaschen
    laut ma48 werden in wien jährlich 5.000 tonnen plastikfalschen gesammelt. ich bin nach wie vor sehr verliebt in meine 24bottles stainless steel trinkflasche, die ich überall mit mir herumschleppe und die einfach immer dabei ist. (und auch schon so aussieht).

  3. klassischer espresso statt filter oder (noch schlimmer) kapseln
    dieses einweg-nespresso-kaffee-kapsel ding ist ein immer wiederkehrendes thema. ich weiß. und ich möchte da gar nicht drüber diskutieren, dass sowieso recycled wird und nespresso ja eh so tut als wären sie ganz super. kein mensch kann mir erklären, dass dieses grindige zeug aus den alu (!!!!) kapseln besser schmeckt, als der gute alte klassische italienische espresso aus der schönen silbernen espresso-kanne. nehm ich niemanden ab. zählt nicht. nein. (und es geht mindestens genau so schnell!)

  4. kaffee-sud-peeling statt herkömmliches in plastik verpacktes peeling
    kaffee-sud eignet sich mehr als alles andere als peeling. und es ist unverpackt. no more words needed.

  5. tee-reingeb-ding statt fertige säckchen
    ich weiß nicht wie sich dieses ding nennt, aber es verursacht keinen müll (bis die teeblätter, aber die kann man kompostieren) – es ist gar nicht mehr aufwand, aber es ist einfach so viel nachhaltiger.

  6. waschebare biobaumwollpads statt einwegwattepads
    eines der ewig frauenthemen: abschminken. muss sein. müssen wir alle tuen. einfache rechenaufgabe: mind. 2 wattepads pro tag. 7 tage die woche. 365 tage im jahr. ist wieviel müll? (richtige antwort: zu viel!)
    die waschbaren wattepads sind super, habe sie mir im 10er pack gekauft und ich verwende jede seite 2 mal = 1 pad x 2 = durchschnittlicher wattepad verbrauch pro tag und wenn ich waschtag hab, wasche ich sie einfach mit. super.
  7. menstruationskappe statt tampons/binden
    nach wie vor ein tabu thema, ich weiß. aber einfach so wichtig. nicht nur von den ökologischen aspekten her (150-200 tampons pro frau pro jahr. derzeit leben etwa 3,69 Milliarden Frauen – ausrechnen könnt ihr es euch jetzt selber), sondern vor allem auch aus gesundheitlichen aspekten heraus.

 

 

 

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2 Kommentare zu „7 leichte schritte in richtung less waste

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