Lessons learned & detox week : Maisstärke

um ehrlich zu sein hab ich mein no-poo projekt schon nach einigen wochen wieder aufgegeben. ich hatte überall kaffeesatz (der unheimlich juckt – aber ein super peeling ist!!) und mehl, was ein bisschen den anschein erweckte, als hätte ich schuppen, aber dem war/ist nicht so.

auf jeden fall hab ich mir dann auf der wearfair&mehr ein shampoo von „natürliches für haut und sinne“ gekauft. die verpackung ist toll, es ist nämlich in einer keramikflasche mit korken –> also alles ohne plastik. das shampoo riecht auch super, aber vom ergebnis war ich medium beeindruckt. ich musste meine haare alle zwei tage waschen, was nicht sinn und zweck des vorhergegangenen no-poo-projekts war – und ausgehen tun sie mir auch noch wie blöd gerade.

auf jeden fall hab ich dann ein bisschen recherchiert und bin drauf gekommen, dass maisstärke, beziehungsweise stärke allgemein das perfekte trockenshampoo sein soll. stärke ist nämlich fettlöslich und überhaupt ein haushaltswundermittel, das man in allen bereichen anwenden kann.

Natürlich wollte ich das gleich ausprobieren, am abend nicht mehr haare gewaschen, am nächsten tag in der früh einen wichtigen termin, ich schau total ungepflegt aus mit meinen fettigen haaren, zwei hände voll maisstärke und ab damit in die haare.

liebe leserinnen und leser, jetzt kommen drei ganz wichtige hinweise, die bitte unbedingt zu befolgen sind. ich weiß nicht, wieso die nicht auf den internetseiten standen, ich finde nämlich nicht, dass man das durch reinen hausverstand wissen kann:

  • neue sachen probiert man per-se NICHT aus, wenn man’s eilig hat. hat schon beim kokosöl nicht funktioniert, funktioniert auch nicht bei maisstärke
  • 2 hände voll sind SOWAS VON EINDEUTIG ZU VIEL. ich, meine kleidung und man badezimmer sah danach aus, als hätte ich mich mit der ganzen packung geduscht. nicht empfehlenswert. es reicht eine winzig kleine menge. man muss es nicht übertreiben (memo an mich selber!!)
  • maisstärke ist nur zu empfehlen bei menschen mit hellen haaren. alle mit dunklen/dünkleren haaren müssen das zeug elends lange ausbürsten – kann man machen, die frage ist, ob man das auch will.

fazit: nachdem ich das ganze in eine leere Puderdose umgefüllt habe (hallo zerowaste + recycling) und das ganze etwas leichter zu dosieren war, wars der wahnsinn. ich liebe es, es funktioniert wahnsinnig gut und mittlerweile schaffe ich es, mir nur mehr alle 5-6 tage die haare zu waschen. ich hab auch das gefühl, dass sie mir etwas weniger ausgehen, sie sind total weich, nicht spröde und meines erachtens nach vollkommen gesund.

es ist auf jeden fall ein versuch wert und tausend mal besser als dieses chemie-zeug-trockenshampoo-ding aus dem supermarkt.

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Ein Kommentar zu „Lessons learned & detox week : Maisstärke

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