detox week: jetzt ist auch noch das deo diy

ich hab ja immer ganz gerne 100 projekte und probiere tausend verschiedene sachen auf einmal aus. neben dem bereits oft erwähnen projekt, meinen schreibtisch aufzuräumen, steht auch zero waste und diy ganz oben auf dem programm.

nach längerem hin und her hab ich’s jetzt endlich auch mal geschafft – ich hab mir doch tatsächlich mein eigenes deo hergestellt.

einige von euch greifen sich jetzt vermutlich an den kopf: erst die „ernährungsumstellung“, dann die birkenstocks und die getauschte/faire kleidung und jetzt auch noch die selbstgemachten hygieneartikel. was kommt als nächstes? 30 tage keine dusche?

keine sorge – so weit wird es dann hoffentlich doch nicht kommen. aber um mich als werbeopfer zu outen möchte ich an dieser stelle nur sagen: zurück zum ursprung! ist doch schön, wenn man dinge noch selber machen kann, oder?
man weiß, was drinnen ist und im idealfall auch wo’s herkommt. in zeiten von ttip & ceta nur ein gewinn!

ich möchte jetzt an dieser stelle auch gar nicht lange darüber schreiben, wieso und weshalb deos mit aluminium schlecht sind – ich glaube, dass das a) eh schon bei den meisten angekommen ist, und wenn nicht dann b) fragt google.
was hier allerdings schon erwähnt sein sollte: ich bin schon einige jahre auf der suche nach dem perfekten „öko-deo“ und bin bisher einfach nicht fündig geworden. ich hab glaub ich schon alle vorhandenen naturkosmetik deos ausprobiert und keines hat stand gehalten. ich glaube es ist ein bisschen unnötig an dieser stelle zu erwähnen, dass ich den geruch von schweiss einfach mega eklig finde und gar nicht aushalte (hiermit sei es doch erwähnt) – und bis jetzt hat kein deo diesen in meinen augen grauslichen gestank weggebracht.

keines bis auf mein neues diy-deo. es ist einfach wunderbar. es riecht nicht besonders stark, ich riech nicht nach schweiss aber auch nicht nach orangen-rosmarin. einfach wahnsinn.

 

 

mein basisrezept für ein diy deo habe ich übrigens von dieser seite, ich schreibe es euch aber anbei trotzdem noch mal step by step auf:

zutaten für ein roll-on-deo

  • 1 leeren roll-on-deo-stick (einfach einen alten auswaschen, zero waste 😉 )
  • 100 ml wasser
  • 2 EL stärke (zb: maisstärke)
  • 2 TL natron
  • gemüse / obst / kräuter /blumen nach wahl – ich habe eine ausgepresste orangenschale und etwas rosmarin genommen (optional können auch ätherische öle verwendet werden)

und so wird’s gemacht

  • leeren roll-on-deo-stick auswaschen und trocknen
  • 100 ml wasser erhitzen
  • orangenschale und rosmarin dazu geben, 10 minuten köcheln/ziehen lassen
  • wasser absieben
  • stärke unterrühren und nochmals aufkochen lassen
  • wasser + stärke gemisch (es sollte jetzt schon etwas dickflüssig und schleimig sein) vom herd nehmen, natron unterrühren
  • gut verrühren
  • absieben
  • in leeren roll-on-deo-stick füllen
  • FERTIG !!!

 

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3 Kommentare zu „detox week: jetzt ist auch noch das deo diy

  1. Hi Lilly, cooles Deo! Falls dir selber machen trotzdem mal zu blöd werden sollte, dann probier die Ponyhütchen Deocreme. Schwöre jetzt schon seit langem darauf und sie wirkt im Gegensatz zu den ganzen Drogeriedeos ohne Aluminium tatsächlich gegen Schweissgestank. LG Ruth

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