Veganuary 2019 – Woche 1

Veganuary 2019 – Woche 1

Die erste Woche Veganuary ist vorbei und daher ist es Zeit für ein Fazit.

Um ehrlich zu sein, war es für mich eigentlich nicht wirklich schwer. Denn ich lebe zu gut 80% sowieso vegan. Ausnahmen gibt es – bzw. gab es bisher -, wenn ich auswärts Essen gehe, bei Freunden oder der Familie bin und bei Süßigkeiten. Zu Hause koche ich schon lange ausschließlich vegan, was unter anderem auch daran liegt, dass ich versuche möglichst verpackungsfrei einzukaufen. Gerade cremigen Ziegen- oder Streichkäse bekommt man fast ausschließlich nur in Plastikverpackungen und das ist für mich ein absolutes No-go. Der einfachste Weg war daher es zu Hause gar nicht mehr zu konsumieren.

Was gab es diese Woche veganes zu essen?

Jetzt aber zurück zum Thema – immerhin geht es nicht darum, wie ich was warum und wieso einkaufe. Sondern, was ich diese Woche gegessen habe:

Dienstag 1.1.:

Ui erstmal Katerfrühstück: Es gab literweise schwarzen Kaffee, ein Brot mit Melanzanistreichcreme und eines mit Erdbeermarmelade. Später gab’s noch Vietnamesisch (gott ich könnte mich eingraben in asiatischem Essen!) bei Hum-vegan in Berlin. Um ehrlich zu sein war es nicht der beste Vietnamese, bei dem ich jemals war, aber die gemischte Vorspeisenplatte ist ein Traum und ich kann sie jedem und jeder nur sehr empfehlen.

Mittwoch 2.1.:

Erste Arbeitstag und nichts zu Essen im Haus. Ganz toll. Zum Frühstück gab’s Porridge mit Haferflocken, Leinsamen, Hanfsamen, Nussmus und einem Apfel. Die Fotos davon sind ganz grauenvoll, deswegen verschone ich euch damit.

Zwecks Lebensmittelleere in meinem Kühlschrank habe ich mir zu Mittag eine gefüllte Laugenstange (mit veganem Frischkäse und Kresse) sowie einen veganen Schoko-Zwetschken-Kuchen gekauft. Beides übrigens von Alnatura – die Laugenstange ist mein absolutes Highlight, wenns mal schnell gehen muss und/oder ich nichts dabei habe. Geht einfach immer.

Mit veganem Streichkäse und Kresse gefüllte Laugenstange und veganer Schoko-Zwetschken-Kuchen

Die Teller bei uns im Büro lassen übrigens Food-Photography-mäßig schwer zu wünschen übrig. Sorry dafür.

Am Abend habe ich mir eine Linsenbowl gemacht. Ihr werdet in den kommenden drei Wochen vermutlich noch merken, dass ich unheimlich auf Linsen stehe und finde, dass es einfach nichts besseres gibt. Dazu gab’s Erdäpfel, Kohlsprossen, Karotten, Hanfsamen und Hefeflocken.

Linsen Bowl mit Gemüse

Donnerstag 3.1.:

Porridge all day. Den gibts wirklich die ganze Woche. Manchmal mit Hafer-, manchmal mit Sojaflocken. Manchmal mit Mandel-, manchmal mit Cashewmus. Manchmal mit Nüssen, manchmal mit Obst. Aber im Großen und Ganzen immer das Selbe 😉 Geht halt einfach schnell und ist mega gut.

Porridge to go

Zu Mittag gab es die Reste von meiner Linsenbowl. Meistens versuche ich am Abend immer so viel zu kochen, dass ich mir dann etwas davon am nächsten Tag in die Arbeit mitnehmen kann. So muss ich mir nicht jeden Tag etwas zu Mittag kaufen und spar locker 5 – 10 Euro pro Tag ein.

Reste der Linsenbowl

Da ich am Abend noch bei einem Greenpeace Treffen war, habe ich mir unterwegs schnell eine Mango-Karotten-Suppe gekauft. Die war sehr sehr gut, leider konnte ich kein Foto davon machen, weil ich gerade telefoniert habe.

Freitag 4.1.:

Zum Frühstück gab es wieder Porridge. Lunchen gehen wir freitags immer zu “Ali”. Abgesehen davon, dass man danach unheimlich nach Fritteuse riecht, ist es immer super gut. Für VeganerInnen gibt es zwei Optionen: Spinat- oder Hummusteller. Beides ist sehr empfehlenswert. Ich habe mich den Humusteller entscheiden.

Humusteller

Am Abend habe ich mir Pasta mit Tomatensauce gemacht, weil es relativ schnell gehen musste und ich eigentlich auch keine Lust hatte irgendetwas aufwändiges zu kochen. Gut war’s trotzdem.

Pasta mit ganz viel nutritional yeast

Samstag 5.1.:

Samstag bedeutet meistens lange ausschlafen und dann auf den Markt. Ich LIEBE es, auf dem Markt einzukaufen. Es ist viel authentischer, netter und umweltfreundlicher. Nichts ist in Plastik verpackt, du bekommst so viel wie du möchtest und kannst dich auch noch mit ein paar netten Leuten unterhalten. Zufälligerweise habe ich eine Arbeitskollegin getroffen und dann waren wir noch gemeinsam Kaffee trinken. Da habe ich auch mein absolutes Highlight der Woche entdeckt: VEGANE FRANZBRÖTCHEN! (Für alle HambugerInnen: Liebes Bisschen!!)

Veganes Franzbrötchen

Am Abend habe ich dann versucht, die Sterneköchin in mir zu wecken. Spoiler: Es hat nur halb gut funktioniert. In meiner Vorstellung war es leider ein bisschen besser. Es gab Polenta mit Champignonsauce.

Polenta mit Champignonsauce

Süßerweise habe ich, nachdem ich das Foto in meine Story auf Instagram gepostet habe, gleich Tipps von Mia von heylilahey bekommen. Das ist einer der Aspekte, die ich so toll finde an den sozialen Medien: man lernt unheimlich viele Leute kennen und wertschätzen, die man so vielleicht niemals treffen würde. Ich finde das unendlich nett.

Sonntag 6.1.:

Gefühlt esse ich ja am Sonntag 3 Mal soviel wie an irgendeinem anderen Tag in der Woche. Ist das bei euch auch so? Zum Frühstück gab’s einen Vegan Chocolate Porridge mit Hafer- und Sojaflocken sowie Lein- und Hanfsamen. Ehrlicherweise war er nicht SO gut. Ich habe dann noch einen Löffel Rohrzucker dazu gegebn – das war dann etwas besser.

Vegan Chocolate Porridge

Zu Mittag gab’s zwei Bruschetta: eines mit Alsan und Kräutern, das andere mit Tomatensugo und Pinienkernen. Ich hab beide ein bissi warm gemacht und dann waren sie einfach perfekt.

Bruschetta mit Asana & Kräutern (links) & Tomaten & Pinienkernen (rechts)

Danach gab’s einen veganen Muffin und Kaffee.

Coffee and vegan chocolate muffin

Und am Abend war ich dann mit Freundinnen beim Italiener essen (und danach in Rock the Ballet – soooooo wunderschön!) und es gab Pasta mit Gemüse! 💚

Vegetable Pasta

Fazit Veganuary Woche 1

So, das war die erste Woche – war doch eigentlich gar nicht so schwer, oder? Ich bin schon gespannt, wie die kommenden 3 Wochen laufen und wie gut/lang ich es auch danach noch “durchhalte”. Jetzt wo ich weiß, wo es vegane Muffins gibt, vielleicht auf für immer. 😅

[Featured Image: Photo by sophia valkova on Unsplash]


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