How to: 10×10 Challenge

How to: 10×10 Challenge

10 Kleidungsstücke für 10 Tage? Klingt schrecklich? Tatsächlich war es eine der besten Challenges in meinem Leben.

Der Kampf gegen den überquellenden Kleiderschrank

Wer kennt das denn nicht: Vor der Arbeit steht man noch ziemlich verschlafen vor dem vollkommen überfüllten Kleiderschrank und hat einfach keine Ahnung, was man anziehen soll. Alles ist irgendwie blöd, langweilig oder lässt sich nicht gut kombinieren.

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Tatsächlich habe ich dieses Problem nicht. Seit über einem Jahr versuche ich den Inhalt meines Kleiderschranks bewusst klein und minimalistisch zu halten. Ich besitze nur Dinge, die ich auch wirklich gerne anziehe. Keine „aber-das-war-so-teuer“- oder „vielleicht-passe-ich-da-wieder-rein-wenn-ich-50-Kilo-abnehme-und-78-Zentimeter-wachse“-Kleidungsstücke. Wenn mir etwas nicht gefällt, verkaufe ich es wieder. Bevor ich etwas Neues kaufe, überlege ich mir drei Mal, ob ich es auch wirklich brauche.

Aber die Fall 10×10 Challenge hat alles noch mal auf ein ganz neues Level gebracht.

Die 10×10 Challenge – Was ist das eigentlich?

Lee von dem Blog stylebee hat die 10×10 Challenge 2015 ins Leben gerufen. Sie ist eine Art Mini-Capsule-Wardrobe bei der 10 Kleidungsstücke ausgesucht , die dann 10 Tage lang hintereinander getragen werden. Dadurch ergeben sich verschiedene Style-Möglichkeiten und Kombinationen.

Klingt jetzt vielleicht nach einer no-brainer Aussage. Aber tatsächlich wird man unheimlich kreativ, wenn nur  mehr 10 Kleidungsstücke im Kleiderschrank hängen. Plötzlich ergeben sich ganz neue Kombinationen – es ist ein ganz klassisches „out oft he box thinking“.

Das war in meiner Fall 10×10 Wardrobe

  • 1 helle Jeans
  • 1 schwarze Lederleggins
  • 1 schwarzes Tanktop aus Seide
  • 1 weißes T-Shirt
  • 1 weißes Langarm-Shirt
  • 1 schwarzes Langarm-Shirt
  • 1 weiße Bluse
  • 1 Jeanshemd
  • 1 schwarzer Cardigan
  • 1 grauer Cardigan

Ich habe euch die einzelnen Sachen verlink. Tatsächlich habe ich allerdings eigentlich alles, bis auf den grauen Cardigan Second Hand gekauft und das würde ich euch auch raten.

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Deswegen mache ich es weiter

Mir persönlich hat es einmal mehr gezeigt, dass selbst ich noch viel zu viele Dinge und Kleidungsstücke besitze, die absolut nicht notwendig sind. Weniger ist mehr ist hier wirklich meine persönliche Devise.

Ich finde es super, wenn ich weniger Sachen habe, die ich aber auch wirklich mag und trage. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich so mehr auf meine Sachen aufpasse und noch besser mit ihnen umgehe. Außerdem sind die 10×10 Challenges immer auch eine gute Vorbereitung auf das Project333, 30×30 Challenges oder ähnliche.

[Featured Image: Photo by Henry & Co. on Unsplash]


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7 thoughts on “How to: 10×10 Challenge

  1. Ich mache das Experiment quasi jedes Mal, wenn wir länger wegfahren und dann stellt man verwundert fest, dass es ohne Probleme geht! 🙂 Fehlt nur noch die nötige Konsequenz, zu Hause den Schrank auszumisten.

      1. Stimmt 🙂 Immerhin ist 2018 nicht viel Neues in den Kleiderschrank gekommen. Vielleicht wird das mal ein Blogpost. Danke für die Inspiration und einen guten Start ins neue Jahr!

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