Wenn man daheim ist, ist es immer einfach. Das bezieht sich nicht nur auf Zero Waste, sondern auf vieles: auf vegane Ernährung zum Beispiel, oder auf Kleidung. Kurz gesagt eigentlich auf alles.

Veränderung als Feind von Zero Waste

Mir geht es da nicht anders. Als ich von Wien nach Metz gezogen bin, habe ich zwar die Capsule Wardrobe mit mir genommen, aber dafür meine Zero Waste Schritte so wie meine ersten Anstrengungen in Richtung veganer Ernährung über den Haufen geworfen. Ich gebe zu, dass es außerhalb der Komfortzone gar nicht so einfach ist. Aber manchmal ist genau das, was es braucht. Ein bisschen raus aus der bequemen Kuscheldeckenwelt und rein ins neue Abenteuer.

Abenteuer Zero Waste

Für mich ist dieses neue Abenteuer mein Zero Waste Badezimmer. Mein Deo habe ich schon, für vieles (Abschminken, Zähne putzen, Öl ziehen, Conditioner, Haarmaske etc. ) verwende ich Kokosöl, seit einiger Zeit widme ich mich dem no-poo (allerdings mit Haarseife und Maisstärke und nicht mehr mit Roggenmehl) und letzte Woche habe ich meine eigene Bodybutter gemacht. Während ich diese Dinge praktiziere beziehungsweise angefangen habe, habe ich nie daran gedacht, wie es sein wird, wenn ich auf Urlaub fahre.

Zero Waste Urlaub

Jetzt ist es mir das erste mal so ergangen und ich muss sagen, dass es viel einfacher ist, als ich dachte und auch viel einfacher als ein normales “Badezimmer” mitzunehmen. Das Ding ist nämlich, dass mein Deo und die Bodybutter sowieso schon in kleinen Gläsern sind (ich hab sie in kleine Marmeladengläser abgefüllt) und statt meinem großen Tegel Kokosöl habe ich es geschmolzen und es ebenfalls in ein kleineres Marmeladenglas abgefüllt. Tata. Magic.

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[Featured Image: Photo by Peter Fogden on Unsplash]

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